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Die Epoche der Romantik wird meist in ''Frühromantik'', ''Hochromantik'', ''Spätromantik'' und ''Nachromantik'' unterteilt; im Einzelnen ist es jedoch nicht ganz einfach, zeitliche und personelle Abgrenzungen vorzunehmen.
 
[[File:ETA Hoffmann.jpg|thumb|E.T.A. Hoffmann – SelbstporträtPotret diri sendiri]]
Die Frühromantik kann aus literaturtheoretischer Perspektive als die spannendste Phase bezeichnet werden. Die miteinander befreundeten, in [[Jena]] arbeitenden Autoren, wie die Brüder [[August Wilhelm Schlegel|August Wilhelm]] (1767–1845) und [[Friedrich Schlegel]] (1772–1829), [[Wilhelm Heinrich Wackenroder]] (1773–1798), [[Ludwig Tieck]] (1773–1853) und Friedrich von Hardenberg (1772–1801), der unter dem Pseudonym [[Novalis]] arbeitete, brachen mit vielen Konventionen: Beispielsweise mischten sie in ihre Romane Gedichte und Balladen, kleine Märchen etc.; dabei bezogen sie sich oft auf Goethes Werke („[[Die Leiden des jungen Werthers|Werther]]“, „[[Wilhelm Meisters Lehrjahre]]“). Dem entspricht Friedrich Schlegels Konzept einer „progressiven Universalpoesie“, die nicht nur unterschiedlichste Gattungen und Wissensgebiete miteinander verbindet, sondern auch über sich selbst nachdenkt und ihre eigene Kritik enthält. Als wichtigstes Gestaltungsmittel dieser „Reflexionspoesie“ erscheint die [[Ironie]], die zum Ausdruck bringt, dass der ideale Zustand, den Kunst nach „klassischer“ Theorie in den Blick bringen soll, menschlicher Vorstellung entzogen ist, und dass den Bildern, mittels derer die Künstler diesen Zustand darzustellen suchen, nicht zu trauen ist. Andererseits können wir uns der vielfältigen Bedeutungen und Bedeutungsbrechungen literarischer Werke nie sicher sein und tun deshalb möglicherweise gut daran, uns auf das Wagnis der Lüge, das die Kunst eingeht, einzulassen. Das literarische [[Fragment (Literatur)|Fragment]] ist ein weiteres, von den Romantikern geschätztes Darstellungsmittel, in dem die Kunst ihr eigenes 'Versagen' reflektiert und sich von dem „klassischen“ Konzept des harmonisch in sich abgeschlossenen Werks, in dem sich der ideale Zustand „spiegelt“, abgrenzt.
 
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